Die Psychomotorik-Therapie begleitet Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten im Bereich der Grob- und Feinmotorik, der Grafomotorik, der Wahrnehmung und damit verbundenen sozio-emotionalen Schwierigkeiten
Der Begriff "Psychomotorik" umschreibt den Zusammenhang und die Wechselwirkung zwischen bewegen, fühlen und handeln.
Im geschützten Rahmen und durch gezielte Spiel-, Bewegungs-, und Beziehungsangebote kann das Kind seine Fähigkeiten und Grenzen kennenlernen und neue Fertigkeiten erwerben.
Durch konkrete Erfolgserlebnisse und durch eine wertschätzende und vertrauensvolle Beziehungsgestaltung wird es in seinem Selbstbild positiv gestärkt und zu weiteren Entwicklungsschritten motiviert.
Das Kind lernt, seinen Körper besser zu spüren, seine Bewegungen gezielter zu planen und zu steuern und seine Kraft sicherer anzupassen. Es erhält Raum und Zeit, seine Gefühle besser wahrzunehmen und zum Ausdruck zu bringen.
Die Arbeit der Psychomotorik-Therapeutin / des Psychomotorik-Therapeuten orientiert sich:
Wir arbeiten mit den Elementen Bewegung, Spiel, Rollen- und Symbolspiel, Musik und weiteren gestalterischen Ausdrucksmitteln.
Im geschützten Rahmen des Therapieraums mit zahlreichen Angeboten zum Spielen, Bewegen, Begegnen, Erfahren und Erkunden wird das Kind in seiner Bewegungsentwicklung, seiner Handlungskompetenz, in seiner Wahrnehmung, seinem Selbstvertrauen und seiner Fähigkeit Beziehungen zu gestalten unterstützt und gefördert.
Das Kind wird dabei angeregt, sich aktiv zu bewegen und gezielt zu handeln, sich selbstwirksam zu erleben und eigene Gefühle, Bedürfnisse, Gedanken und Ideen wahrzunehmen und zum Ausdruck zu bringen.
Das Kind kommt in der Regel einmal wöchentlich einzeln oder in einer Kleingruppe in die Therapiestunde.
Es finden regelmässig Beratungsgespräche und Standortbestimmungen statt. Je nach Situation können Eltern auch aktiv in die Therapiestunden miteinbezogen werden.